Flucht

„Jeden Tag kommen unzählige Menschen in der Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa an. Sie haben alles riskiert und benötigen dringend unsere Hilfe. Krieg, Hunger, Verfolgung – nur einige der vielen verschiedenen Gründe, die Menschen dazu zwingen, das eigene Zuhause verlassen zu müssen.

 

Der Traum von einem tollen, friedlichen Europa muss aber – so denken jedenfalls wir – zerplatzen sobald sie hinter den europäischen Grenzen in menschenunwürdigen Lagern ankommen und Leid, Hunger und unmenschliche Umstände erleben müssen. Wir alle, die europäischen Bürger*innen, lassen zu, dass Menschen in Lagern wie in Bosnien oder Lesbos die Hoffnung auf ein besseres Leben verlieren. All dies passiert im Jahre 2021 und ist kein neuerschienener Film auf Netflix, sondern die grausame Realität für viel zu viele Menschen.

Hören wir auf, wegzuschauen!

 

Wir befinden uns in einer solch privilegierten Situation, in der wir weder Angst vor Krieg und Hunger noch vor Verfolgung haben müssen. Daher ist es unsere Pflicht, unsere Stimme für die Menschen zu erheben, die nicht gehört und zurückgelassen werden.

Hören wir auf, Menschen zurückzulassen!

 

Noch immer herrschen Vorurteile gegenüber Menschen. Menschen, die aus verschiedenen Gründen ihre Heimat hinter sich lassen mussten. Menschen, die dafür einen unvorstellbar schweren Weg auf sich genommen haben. Menschen, die hier auf eine völlig fremde Kultur und auf Sprachbarrieren stoßen. Menschen, die nicht mehr wissen was es heißt sicher zu sein und keine Angst haben zu müssen.

Hören wir auf mit den Vorurteilen!

 

Fangen wir damit an, tolerant zu sein!

Fangen wir damit an, Nächstenliebe zu zeigen!

Fangen wir damit an, Vorbilder zu sein!“
(Jugendbotschafterin Laura Wachter)

 

 

„Jetzt schlägts 13!“

Die Rechte von Kindern und ihren Familien werden in Flüchtlingslagern mit Füßen getreten… UND WIR SEHEN ZU!

 

Aufgrund der immer noch schrecklichen Zustände in den Flüchtlingslagern auf europäischen Boden planen die Jugendbotschafter*innen ein Protest Camp in Vorarlberg.
Die Rechte von Kindern werden seit Jahren (!) fundamental verletzt.
Wir wollen ein Zeichen unserer Solidarität mit diesen Kindern und ihren Familien setzen, die unter unmenschlichen Bedingungen, Winter & COVID19 tagtäglich ihr Leben meistern müssen. Wir müssen diesen Menschen und vor allem: den Kindern eine Stimme geben!

 

 

Obwohl wir mit unserer Aktion viel Medienresonanz hatten, ist nicht viel passiert! Wir bleiben dran!

Sei auch du mit dabei und melde dich!

Unterstütze unsere Initiative mit deinen Ideen.

Wir bedanken uns bei allen Partnern, die uns bei der Umsetzung des Protestcamps am 10./11. Februar geholfen haben!
OJA Dornbirn, Initiative „Uns reichts!“ & Human Memorial Group
sowie allen Redner*innen, Sänger*innen, Helfern, Suppenköchen, Kaplan Bonetti, und MIT-CAMPER*innen!

 

 

Kleinezeitungs Artikel: GriechenlandDoro Blancke: "Kara Tepe nicht winterfest"

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