Drastic Plastic - weg mit Plastik an eurer Schule

Mit unserem Projekt „Drastic Plastic“ wollen wir alle Schulen in Vorarlberg dazu animieren, von Automaten mit Plastikflaschen auf Automaten mit Mehrweg-Glasflaschen und Pfandsystem umzustellen. Viele Direktionen wollen gar nicht auf Glasflaschen mit Pfand umstellen, weil sie behaupten, es gäbe zu viel Glasbruch, dass es viel mehr Aufwand wäre… und auch die Kosten viel zu hoch sind! Doch wir wollen die Schulen dazu bringen, es dennoch zu tun.  Das Bundesgymnasium Dornbirn zum Beispiel hat ein Mehrweg-Glas-Pfandsystem, auch das Sportgymnasium stellte bereits um und auch das BG Bludenz ist gerade dabei weg von dem vielen Plastikmüll zu kommen. 
 
Wir finden es wichtig, dass gerade an Schulen wo Kinder und Jugendliche eigentlich lernen sollten, die Erde zu schützen und nachhaltig zu leben, Plastikflaschen keinen Platz haben!  
 
Allein wenn Vorarlberger Schulen (inklusive der pädagogischen Hochschule in Feldkirch!!) auf PfandGlasflaschen von regionalen Getränkeherstellern wie Arlberg Limonaden, umstellen würden, könnten wir viel Plastik einsparen und somit auch der Umwelt viel Gutes tun. Wir sind selbst mit regionalen Getränkeherstellern in Kontakt, welche uns auch unterstützen.  
 
Im Rahmen dieses Projektes haben wir bereits verschiedene Dinge aus Plastikflaschen gemacht. Zum Beispiel haben wir sie in Äthiopien zum Bau eines sogenannten „Eco Cooler“, einer Art Klimaanlage, verwendet.  
 
Mit „Drastic Plastic“ unterstützen wir außerdem verschiedene globale Ziele, wie zum Beispiel nachhaltige Städte und Gemeinden, nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz, Leben unter Wasser und Leben an Land.
 
Als Highlight unseres Projektes fand am 14. Juni 2019 in Dornbirn die PET-Parade statt, bei der Schulklassen die lebensgroßen Figuren, die sie aus PET-Flaschen gebaut haben, mitgebracht haben. Sie alle konnten mithilfe der Bauanleitung online auch so einen PET-Man bauen!  Mit dieser Parade, an der über 500 SchülerInnen & Schüler teilgenommen haben, wollten wir nochmals ein Zeichen setzen, wie unser Plastik-Konsum aussieht! Eigentlich wäre 2020 die zweite PET-Parade gewesen, doch auf Grund des Veranstaltungsverbots wurde diese auf 2021 verschoben.

Ayse: Das Drastic Plastic Project hat mich dazu gebracht, mehr über unsere Abfallentsorgung nachzudenken. Es ist auch ein tolles Gefühl, so viele Schulen zu sehen, die bei unserem Drastic Plastic Project mitmachen wollen, und die auch für eine Veränderung bereit sind. Ich habe auch über mein eigenes Verhalten, in Bezug auf Müll, nachgedacht, und versuche mich Tag für Tag zu verbessern.

Immer wieder versuchen wir mit kreativen Ideen auf die Problematik aufmerksam zu machen. Wir haben zum Beispiel den Weg vom Dornbirner Bahnhof bis zum Marktplatz mit unterschiedlichen bunten Motiven verschönert - daran konnte keiner achtlos vorbeigehen. Wir fordern ein Mehrwegsystem mit Glasflaschen von regionalen Getränkeanbietern - ganz nach dem Motto dieses Projekts: Plastik raus aus Vorarlbers Schulen.

Eva: Mir ist das Projekt Drastic Plastic ein großes Anliegen, da Plastikmüll in unserer Gesellschaft ein sehr großes Problem ist. Das Bewusstsein des Ausmaßes, welches diese Problematik darstellt, ist vielen nicht klar. Deshalb beginnt unsere Veränderung an Schulen und wird von dort aus auf die ganze Gesellschaft ausgebreitet. Nur so können wir nachhaltig etwas für die Nachhaltigkeitsziele tun. Unser Motto „Laber net – Tua was!“ passt auch hier super, Plastik aktiv zu vermeiden ist etwas, dass wir alle tun können und müssen.

Jenny & Coco: Drastic Platsic ist ein Projekt, dass Jugendliche und ihr Engagement zeigt. Viele beschäftigen sich mit der Plastikproblematik, jedoch reden sie nur und tun aber nichts dagegen. Bei unserem Projekt setzen sich Schüler*innen und auch Lehrpersonen aus ganz Vorarlberg dafür ein, dass die eigene Schule, als ein Vorbild, plastikfrei wird. Dies ist ganz im Sinne von uns Jugendbotschafter*innen, weil wir reden nicht nur, sondern wir machen auch etwas, um den enormen Plastikkonsum einzudämmen. Ganz nach dem Motto „Laber net! – Tua was!“