Hilfe für Generationen

Dagu Akami ist 64 Jahre alt. Vor zwei Jahren, während der letzten großen Dürre, ist ihre Tochter verstorben. Seither hat sie ihren kleinen Enkel Dida in ihre Obhut genommen. Er hat sonst niemanden mehr.
„Als die Arbeitsprojekte im letzten Jahr angelaufen sind, konnte ich mich nicht dazu anmelden, weil ich  nicht wusste, wohin mit Dida“, erzählt die Frau. Fünfzig Frauen und Männer erhielten Arbeit bei der Ausdün-nung des Busches zur Schaffung von Weideland und beim Graben von Wasserauffangbecken.
Das Glück für Dagu war, dass die 50 arbeitenden Frauen und Männer einen Teil des Lohnes für Men-schen im Dorf, die sich so wie Dagu nicht an der Arbeit beteiligen konnten, abgaben. So konnte sie zumindest das Nötigste an Essen, Wasser und den täglichen Bedarf für sich und ihren kleinen Enkelsohn finanzieren.

"Ich bin extrem dankbar für die Hilfe der Nachbarn. Ich weiß nicht, wie ich sonst über die Runden gekommen wäre.", Dagu Akami