Spenden gegen den Hunger

Wie Hunger und Covid die Not verschärfen

Konflikte, Naturkatastrophen, Heuschreckenplagen und nicht zuletzt die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben dazu beigetragen, den Hunger in den ärmsten Ländern der Welt wieder zu verschärfen. Gemeinsam müssen wir jetzt handeln, um die schlimmste Not einzudämmen. 

280.000

Menschen

erreichen wir mit unseren Hunger-Projekten weltweit

3.500

Kinder

werden in Ernährungszentren versorgt und gegen Unterernährung behandelt

70

Projekte

gegen den Hunger weltweit unterstützt die Caritas Österreich

Helfen wir diesen Menschen, die jetzt vor dem Nichts stehen und um ihr Überleben kämpfen.

Eine Welt ohne Hunger? Gemeinsam ist es zu schaffen!

Ein Kind, das hungert, kann nicht lernen. Deshalb sind Schulausspeisungen ein Grundpfeiler der Hilfe in Äthiopien.
Michael Zündel von der Auslandshilfe der Caritas war kürzlich zu Besuch in der „N‘Toto-Highschool“ in der Millionenmetropole Addis Abeba. Mehr als 1.500 Schüler*innen gehen dort zur Schule. „Früher haben die Kinder und Jugendlichen ihr Mittagessen mitgebracht. Durch Corona haben sich die Preise für Lebensmittel teilweise verdoppelt. Die Folge ist Hunger“, berichtet
Michael Zündel. Was ihn besonders berührt hat: „Sie schämen sich oft und ziehen sich in leere Klassenräume oder in versteckte Winkel zurück. Sie möchten
nicht, dass die anderen Kinder sehen, dass ihre Familie nicht ausreichend zu essen hat und wollen auch nicht den anderen Kindern beim Essen zusehen.“
Die Schule hat reagiert und ein Schulausspeisungs- Programm aufgebaut: „Wir rechnen damit, dass die Notwendigkeit ansteigen wird, denn eine ausreichende

Ernährung ist besonders für Jugendliche sehr wichtig“, weiß die Direktorin des Straßenkinderprojekts PROCS Ananas Girmai, dass dies ein wichtiger Baustein ist,
damit Kinder und Jugendliche weiterhin die Schule besuchen können.

Mit Corona kam auch TBC zurück

Aus dem „Bushulo Gesundheitszentrum“ im Süden Äthiopiens erreichen uns besorgniserregende Nachrichten.
Die medizinische Unterversorgung ist ein großes Problem in weiten Teilen Afrikas. Es fehlt oftmals an Personal, medizinischer Grundausstattung, Medikamenten und Kliniken, die die Menschen in abgelegenen Regionen auch erreichen können. Oft führen dort leicht behandelbare Krankheiten zum Tod – etwa Durchfall oder Lungenentzündung.
Die Ärzte und Krankenschwestern im „Bushulo Health Center“ im Süden Äthiopiens leisten Tag für Tag fast Unmenschliches. Die Berichte, die uns vom medizinischen Personal der Krankenstation erreichen, sind ernst: „Bei Kindern stellen wir eine signifikante Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes fest. Covid-19 führte zu einer zusätzlichen Verarmung der Menschen, die Folge sind Mangelernährung und weiter lebensbedrohliche Krankheiten, vor allem bei Kleinkindern“, so das Ärzteteam. Große Sorgen machen sich die Ärzte auch über die dramatische Zunahme von Patient*innen, die an TBC erkrankt sind und im „Bushulo Health Center“ ums Überleben kämpfen.

So haben wir bisher geholfen:

Zukunft durch Bildung

In Äthiopien wurde im vergangenen Jahr 45.000 Kindern und Jugendlichen ein Schulbesuch
in einem gewaltfreien und sicheren Lernumfeld ermöglicht.

Zukunft ohne Hunger

Wenn Familien Hunger leiden, schicken sie ihre Kinder nicht zur Schule.
1.300 Kinder erhalten an ihren Schulen ein tägliches, warmes Mittagessen.

Zukunft durch Saatgut

Landwirtschaft, Gemüseanbau und Tierhaltung haben den Menschen geholfen, gut durch die Krise zu kommen.
Wir unterstützen mit Saatgut, landwirtschaftlichen Geräten,…

Zukunft durch Frauenprojekte

Mikro-Kredite, Saatgut und landwirtschaftliche Schulungen helfen Frauen, eine eigene, unabhängige Existenz aufzubauen und das Überleben ihrer Familien zu sichern.

Hungerhilfe 2021

150.000 Kinder vor dem Hunger retten

Ayana und ihre Familie im Kampf gegen den Hunger

 In diesem Bildmaterial gibt sie Einblick in ihr neues Leben.

Mit Programmen für die Gesundheit und Ernährung sichern wir nachhaltig das Überleben vieler Menschen in Äthiopien.

Michael Zündel,
Caritas Auslandshilfe