Armut in Vorarlberg

Mehrkosten. Mehr Hilfe!

Wir spüren es im Supermarkt und an der Tankstelle. Wir spüren es im Restaurant, wir sehen es an der Strom- und Gasrechnung und wir spüren es am Konto. Wir alle spüren die Teuerungswelle, aber Armutsgefährdete überrollt sie regelrecht. Steigende Energiekosten werden für Menschen mit wenig Einkommen zur Frage der Existenz. Täglich. Bei jeder Rechnung, bei jedem Lebensmitteleinkauf, bei jeder Gebühr.

Menschen, die ohnehin im Supermarkt sehr genau mitrechnen und abwägen müssen, ob sich das Kilo Brot am Ende des Monats noch ausgeht – diese Menschen trifft es jetzt. Noch einmal. Schon wieder. Oder auch erstmalig. Sie können sich das Notwendigste schlichtweg nicht mehr leisten.

Not im Inland

Teuerungen belasten zunehmend gesellschaftliche Mitte

Die vulnerabelsten Menschen der Gesellschaft geraten nun noch mehr in eine Abwärtsspirale der Armut und Verzweiflung. Und ist man erst einmal in dieser Lage, braucht es oft Jahre, um wieder Fuß zu fassen. Vor allem, wenn es auch kein familiäres Netz oder Erspartes gibt, das über schwere Zeiten hilft.

Aber nicht nur die Ärmsten der Ärmsten brauchen jetzt Unterstützung. Dass die Teuerungen auch zunehmend Menschen aus der Mitte der Gesellschaft – wie etwa Niedrigverdiener*innen, teilzeitbeschäftigte Frauen, ältere alleinstehende Personen und Selbstständige - in die Not drängen, erleben wir in unseren Sozialberatungsstellen täglich. Die meisten Anfragen beziehen sich jetzt verstärkt auf horrende Nachzahlungen für Strom und Gas, Mietrückstände und die hohen und immer höher werdenden Kosten für Lebensmittel, die das ohnehin geringe Budget bei Weitem überschreiten.

Viele Wohnungen bleiben kalt

Auch die Sorge in Hinblick auf den Winter wird für viele Menschen zur psychischen Belastung und existentiellen Bedrohung. Besonders das Thema Energie wird wegen der dramatisch gestiegenen Kosten eine Herausforderung bleiben. Viele Menschen wissen wegen der explodierenden Jahresabrechnungen nicht mehr, wie sie die nächsten Monate stemmen sollen und wenden sich an die Caritas Sozialberatungsstellen. In Vorarlberg zum Beispiel haben sich die Anfragen zu Energie im Vergleich zu 2021 vervierfacht.

Wilfried landet in der Obdachlosigkeit

"Getreten mit Füßen" — plötzlich ohne Zuhause.

Die Teuerungen in Österreich verschärfen die landesweite Armut (derzeit 14,7 %) und die Situation von armutsgefährdeten Menschen wie Alleinerzieher*innen, Mindestpensionist*innen und geflüchtete Menschen.

Wir müssen jetzt verhindern, dass aus der Teuerungswelle eine Armutswelle wird. Preisanstiege sind für armutsbetroffene und armutsgefährdete Menschen existenzbedrohend. Wir müssen dem Mehr an Kosten mit einem Mehr an Hilfe, sozialer Wärme und Leistung entgegentreten. Unterstützen Sie uns dabei!

So sieht unsere konkrete Hilfe aus

Bis sich Menschen an die Caritas wenden, haben sie schon vieles versucht. Oft ist es kein leichter Schritt, doch egal warum jemand in Not geraten ist, die Caritas ist da.

  • Wir helfen armutsbetroffenen und -gefährdeten Menschen beim Bezahlen von Mietrückständen, Heiz- und Stromrechnungen - mit Beratung und Einmalzahlungen. Es ist uns ein Anliegen, dass Niedrigverdiener*innen erst gar nicht in die Armutsspirale kommen.
  • Wir helfen armutsbetroffenen Frauen, sich und ihre Kinder versorgen zu können. In unserer Notschalfstelle und unserem Mutter-Kind-Haus erhalten Frauen und Kinder eine warme und sichere Unterkunft, Beratung, Babynahrung, Windeln und warme Kleidung für den Winter.
  • Wir helfen Menschen, die sich Nahrungsmittel nicht mehr leisten können. Dafür geben wir Lebensmittelgutscheine an notleidende Menschen aus. 
  • Wir helfen auch jenen, die sich beim Schritt in eine Beratungsstelle schwertun. Der neue Caritas Wegweiser schafft Orientierung für Hilfesuchende und die Möglichkeit, anonym und unkompliziert zum passenden Hilfsangebot oder direkt zur Online-Beratung zu gelangen: www.caritas-wegweiser.at

€ 150,–

Heizkostenbeitrag

€ 100,–

füllen den leeren Kühlschrank einer Alleinerziehenden

€ 50,–

Ein Schlafsack als Lebensretter

Danke, dass Sie helfen!

Wir dürfen uns nicht damit abfinden, dass Menschen in unserer Nachbarschaft kein Auskommen finden. Wir dürfen auf die Schwächsten in unserer Gesellschaft nicht vergessen. Möglich ist unsere Hilfe nur dank der Unterstützung von Spenderinnen und Spendern, die den Betrieb unserer Einrichtungen sicherstellt. Möglich ist unsere Hilfe nur durch Sie! 

Herzlichen Dank für die Unterstützung unserer Kampagne!