In einem langen Gang hängen etliche Bilder auf einer hölzernen Wand. Es handelt sich um Kunstwerke von Malern. Sie zeigen in abstrakter und verschwommener Weise die Natur mit ihren Farben grün und braun. Auf einem Bild steht das latenische Zitat "carpe diem".

Literaturtipps

"Sterben-eine Zeit des Lebens -
Ein Handbuch der Hospizbewegung"

Helmut Beutel, Daniela Tausch (Hg.)

"Zeit des Abschieds - Sterbe- und Trauerbegleitung"
Monika Specht-Tomann, Doris Tropper | Patmos

"Zeit zu leben - Lebenskostbarkeiten aus 25 Jahren
Sterbe- und Trauerbegleitung"

Franz Schmatz, , Effata Verlag

"Wenn nichts mehr zu machen ist, ist noch viel zu tun -
Wie alte Menschen würdig sterben"

Andreas Heller, Katharina Heimerl, Stein Husebö | Lambertus

"Unwiederbringlich - Vom Sinn der Trauer"
Monika Müller, Matthias Schnegg | Herder Verlag

"Palliative Care - Unterstützung der Angehörigen"

Angelika Feichtner, Bettina Pußwald | Facultas Verlag

 

 

"Bis wir uns im Himmel wiedersehen"
Anselm Grün | Kreuz Verlag

"Pele und das neue Leben" (für Kinder)
Regine Schindler | Kaufmann Verlag

"Eine große Vision in kleinen Schritten - Aus Modellen der
Hospiz- und Palliativbetreuung lernen"

Katharina Heimer, Andreas Heller

"Dem Sterben Leben geben - Die Begleitung sterbender und trauernder Menschen
als spiritueller Weg"

Monika Müller | Gütersloher Verlagshaus

"Über das Sterben"
Gian Domenico Borasio | C.H. Beck

"Frauen im Sterben - Gender und Palliative Care"
Sigrid Beyer | Lambertus

Buchempfehlungen

Was zählt, ist dieser Augenblick. Leben lernen im Hospiz

Autorin: Anje Uffmann

 

 

Dieses Buch ist ein täglicher Begleiter für Trauernde. An jedem Tag hilft es mit Anregungen und kleinen Übungen durch den Tag. So haben Trauernde die Möglichkeit, aus den verschiedenen Stationen der Trauer täglich das herauszusuchen, was ihrer Gefühlslage entspricht.

.

"vier minus drei"

Autorin: Barbara Pachl-Eberhart

Ein Schicksal, das betroffen - und dennoch Mut macht, zu leben

Wie schafft es eine Frau, die ihren Mann und ihre beiden kleinen Kinder durch einen Verkehrsunfall verliert, weiterzuleben? Fünf Tage nach dem schrecklichen Ereignis schreibt Barbara Pachl-Eberhart einen offenen Brief an ihre Verwandten und Freunde, der in beeindruckender Intensität ihre Gefühle darlegt. Rasch findet das erschütternde Dokument durch Internet, Zeitungen und Zeitschriften eine große Verbreitung. Die Tragödie dieser Familie bewegt Tausende Menschen.

Zwei Jahre nach dem tragischen Ereignis schildert Barbara Pachl-Eberhart nun ihren Weg in ein neues Leben. Die Offenheit, mit der sie sich ihrem Schicksal stellt, und der Mut, mit dem sie Schritt für Schritt in eine unbekannte Zukunft geht, zeugen auf ergreifende Weise von menschlicher Größe und einem unerschütterlichen Glauben an den Sinn des Lebens.

.

"Noch ein bisschen was vom Leben haben"

Transitionen auf Palliativstationen begleiten - eine internationale Studie

Autor: Karl. W. Bitschnau

Die Aufnahme auf die Palliativstation ist für die meisten PatientInnen mit der Übernahme der "Sterberolle" verbunden. Dieser Schritt wird daher häufig abgewehrt. Sobald aber die Schwelle physisch überschritten ist, macht sich Erleichterung breit, weil hier noch fürs Leben gekämpft wird und meist auch eine Besserung der Lebensqualität erzielt werden kann. Bis zu zwei Drittel der PatientInnen können nach Besserung der Symptome die Station wieder verlassen. Dieser Schritt stellt für viele PatientInnen und deren Angehörige eine weitere kritische Phase dar, gilt es doch, die erzielten Erfolge abzusichern und Rückschläge zu verhindern.

Welchen Herausforderungen sich PatientInnen und Angehörige dabei stellen müssen und welche Faktoren das Gelingen dieser Übergänge beeinflussen, ist Gegenstand einer qualitativen Studie, die in diesem Buch beschrieben wird.

Karl Bitschnau nimmt das Leben und Sterben in den Blick und nennt dies "Palliative Care for life". Mit Hilfe zahlreicher Interviews mit PatientInnen, Angehörigen und MitarbeiterInnen von Palliativstationen konnte er so überzeugenden Ergebnissen kommen.