Jedes Kind zählt

Syrien: Flüchtlingskatastrophe

  • Ein kleines Kind steht auf einem Schneehaufen. Es ist sehr warm angezogen. Im Hintergrund sind Fahrzeuge, Wäscheleinen und Hütten.

  • Ein kleines Kind steht auf einem Schneehaufen. Es ist sehr warm angezogen. Im Hintergrund sind Fahrzeuge, Wäscheleinen und Hütten.

All das tägliche Elend der Kinder ist für die HelferInnen schwer zu ertragen. Angesichts der Menge an immer neuen Flüchtlingen in den Lagern der Nachbarstaaten wäre man geneigt, die Kinder nicht mehr zu zählen. Viel zu viele haben durch diesen brutalen syrischen Bürgerkrieg Familienmitglieder und ihr Zuhause verloren. Sie leben, aber sind ihrer Kindheit beraubt.

Mit Blick von Österreich aus ist die Frage berechtigt: Wo soll man hier ansetzen? Die Antwort kommt prompt und sie kommt von den Kindern. Egal wie schlimm die Situation ist, jede Geste der Hilfe wird dankbar angenommen.

  • Soweit es unsere helfenden Hände ermöglichen,setzen wir uns für das Weiterführen des Schulausspeisungsprogrammes der Caritas Libanon ein und für den Zugang von Flüchtlingskindern zu Schulbildung. Hier hat die Caritas vor Ort ein starkes Netz an HelferInnen und Freiwilligen,die die Kinder regelmäßig betreuen. Spielen und Lernen sind die einfachen Mittel, um ihnen zu helfen, mit Gewalt und Verlust umzugehen.
  • Die meisten aber zeigen massive Verhaltensauffälligkeiten und bräuchten dringend psychosoziale Betreuung. Im Beth Aleph,einem der zahlreichen Zentren, bietet die Caritas vor Ort ambulante Hilfen für die Kinder an.

Wir unterstützen über die Caritas Österreich diese Hilfsmaßnahmen für Kinder.

Syrien-Flüchtling Samira

Ihr Leben

Flüchtlingslager Moussa Taleb an der syrisch-libanesischen Grenze. Samira, 8, kommt aus Aleppo. Sie hat acht Geschwister