Armut in der Krise

Die letzten Monate waren für uns alle eine große Herausforderung. Kurzarbeit, Home-Schooling, Job­verlust: Die Corona-Krise hat Menschen in Notlagen gebracht, die zuvor noch nie von Armut bedroht waren.

Seit März 2020 hat sich die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. Vor allem Men­schen, die auch während guter Wirtschafts­lage armutsgefährdet sind, haben es jetzt besonders schwer, einen Job zu finden. Christian Beiser, Leiter der Beratungsstel­le Existenz & Wohnen: „Wir waren die ein­zige Beratungsstelle, die während des ersten Lockdowns im Frühjahr immer für persönliche Beratung geöffnet hatte – und wir werden das auch jetzt, während des zweiten Lockdowns, so handhaben. Dass sich hilfesu­chende Menschen gerade in dieser schwie­rigen Zeit nicht alleine gelassen fühlen, ist uns extrem wichtig.“

Egal ob Alleinerzieher*innen, wohnungslose Menschen oder Selbständi­ge – es gibt eines, das alle diese Menschen verbindet: Sie wollen aus eigener Kraft wie­der aus der finanziellen Notlage herauskom­men, neu durchstarten, ihre Zukunft in die Hand nehmen. Doch oft geht es alleine nicht mehr. „Die Krise zeigt: Jede und Jeder kann in eine solche Notlage kommen. Des­halb müssen wir jetzt zusammenhalten, So­lidarität zeigen und jene, die jetzt um ihre Existenz fürchten, unterstützen“, so Caritas­direktor Walter Schmolly.

 

 

So sieht konkrete Hilfe aus

Während der ersten Corona – Welle wurde diese Hilfe konkret sicht- und spürbar: So konnten zum Beispiel 802 Familien und Einzelpersonen konkret in Vorarlberg geholfen werden. Dadurch wurden viele akute Existenzsorgen gelindert.

 

  • Armutsbetroffene Menschen, die schon vor Corona zu wenig hatten. Sie haben nun noch weniger. Hier geht es um das Notwendigste: Existenzsicherung, Lebensmittelhilfe, Energieversorgung, Wohnungssicherung.
  • Arbeitslose Menschen/ EinzelunternehmerInnen/ Selbstständige, die nie auf Hilfe der Caritas angewiesen waren sind durch die Pandemie in Not geraten. Sie brauchen jetzt Hilfe, um über diese Zeit zu kommen und einen Neustart zu schaffen.

Danke, dass Sie helfen!

Wir dürfen uns nicht damit abfinden, dass Menschen in unserer Nachbarschaft kein Auskommen finden. Wir dürfen auf die Schwächsten in unserer Gesellschaft nicht vergessen. Möglich ist unsere Hilfe nur dank der Unterstützung von Spenderinnen und Spendern, die den Betrieb unserer Einrichtungen sicherstellt. Möglich ist unsere Hilfe nur durch Sie!