Kinder in Krisenregionen: Zwischen Krieg und Lockdown

Es waren schlussendlich „nur“ sechs Wochen: So lange hat der Krieg um die Region Bergkarabach zwischen Armenien und Aserbaidschan im Herbst 2020 gedauert.

Sechs Wochen, die sich aber für die Kinder in der Region nachhaltig in ihr Gedächtnis eingebrannt haben und sie wohl für ihr ganzes weiteres Leben prägen werden. Bilder von verwundeten und getöteten Menschen, kalten Nächten in feuchten Kellern, die Angst, die allen Menschen in der Region ins Gesicht geschrieben stand. Die Erfahrung, die eigene Heimat verlassen und flüchten zu müssen ...

 

Die neunjährige Angela hat gemeinsam mit ihrer Mutter Schutz vor dem Krieg bei ihrer Tante in der Stadt Gjumri bekommen.

Sie schildert ihre traurigen Erlebnisse: „Wir sind den Bomben und Schüssen entkommen. Wir konnten gar nichts mitnehmen. Wir haben kein Geld, keine Schulsachen, auch meine einzige Puppe ist weg. Unsere Tante hat uns in ihrer sehr kleinen Wohnung aufgenommen. Es sind noch mehr Verwandte gekommen. Jetzt sind wir 18 Menschen, die hier leben. Ich muss immer sehr leise sein.

Ihr große Wunsch ist, dass auch ihr Vater und die kranken Großeltern wieder bei ihnen leben können und dass sie wieder zur Schule kann.

Emils Kleine Sonne:

Ein Ort der Geborgenheit und Wärme

 

Es macht alle am Aufbau beteiligten Menschen stolz, die Entwicklung von „Emils Kleine Sonne“ zu beobachten: Über 100 Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung werden in diesem Förderzentrum für Kinder betreut und erhalten dringend notwendige Therapien.

 

Das Therapieangebot und die Betreuungsmaßnahmen sind einzigartig für Armenien. Durch verschiedenste Therapien wie Physio-, Musik- und Maltherapie fördern wir das Potenzial der Kinder. Sie wachsen so zu möglichst selbständigen, glücklichen Menschen heran.

 

Tief betroffen von den politischen Entwicklungen sind auch viele Freiwillige und zahlreiche Firmen aus Vorarlberg, die am Bau und der Errichtung beteiligt waren. Die Anteilnahme gibt den Menschen Kraft und Hoffnung.

 

 

Hovhanah, ein blindes Mädchen in Armenien

Schlechtes Blatt, würde man meinen.Hovhanah wurde in Armenien geboren. Blind.In Armenien geht eines von fünf Kindern mit Behinderungen, nicht zur Schule.

 

 

Emils kleine Sonne

Für Robert Moosbrugger liegt der Schlüssel für eine lebenswerte und gelingende Zukunft darin, dass wir uns als eine Menschheit begreifen, die gemeinsam den Planeten Erde bewohnt.

 

 

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übernehmen Sie für ein Kind im Förderzentrum „Emils Kleine Sonne“ einen Monat lang die Mahlzeiten.

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ermöglichen Sie einem Kind im Förderzentrum „Emils Kleine Sonne“ einen Monat lang die Therapien.

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ermöglichen Sie einer aus Bergkarabach vertriebenen Familie einen Monat lang die notwendigsten Lebensmittel, Medikamente und Heizmaterialien.

 

 

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