Information & Prävention

Auf einem orangen Hintergrund befinden sich bunte Blätter.
Ein Fest mit einer Ansammlung von Menschen wurde fotografiert. Manche strecken die Hände nach oben. Die Stimmung ist ausgelassen.

Seit Mai 2007 beraten wir Jugendliche, die aufgrund einer Alkoholintoxikation in eines der Krankenhäuser eingeliefert werden. Solange die Jugendlichen stationär sind, nimmt das Team der Suchtfachstelle Kontakt mit den Jugendlichen auf.

Erst wenn sie bereit sind, sprechen wir gemeinsam mit den Eltern über die Situation und geben Anregungen für ein verständnisvolles Miteinander. Denn erst wenn sich Verhaltensweisen im sozialen Umfeld ändern, ändert sich auch das Konsumverhalten.

Wir sind überzeugt, dass eine aktive Auseinandersetzung mit dem Alkoholkonsum wichtig ist, um in Zukunft bewusster damit umzugehen.

 
Und das hat die Erfahrung gezeigt
Der Umgang mit Alkohol hat sich in den letzten Jahren verändert. War es anfangs vermehrt die Altersgruppe der 13- bis 14-Jährigen, die eingeliefert wurde, sind es heute verstärkt Jugendliche über 16 Jahre. Auch der Anteil der Mädchen nimmt deutlich zu. Es zeigt sich die Tendenz zu einem ausgewogenen Verhältnis von Mädchen und Jungs. Besonders der Konsum von gebranntem Alkohol und dessen Wirkung wird von vielen Jugendlichen stark unterschätzt.