Wohnen

Viele suchtkranke Menschen haben aufgrund ihres mitunter langjährigen Konsumverhaltens Schwierigkeiten im Bereich Wohnen. Diese zeigen sich zum Beispiel anhand mangelnder Hygiene, drohendem Wohnungsverlust, Probleme mit Nachbarn, usw.

Hier unterstützen wir in der Alltagsbewältigung mittels (Wieder-)Erlernung lebenspraktischer Kompetenzen. Dazu bieten wir einerseits eine stationäre Wohngruppe (abstinenzorientiert) sowie Ambulant betreutes Wohnen (nachgehende psychosoziale Begleitung – Hausbesuche).

Stationäre Wohngemeinschaft

Wir bieten betroffenen Menschen nach einer stationären Therapie eine suchtmittelfreie und betreute Wohnmöglichkeit. 
Grundvoraussetzung für die Aufnahme in die Wohngemeinschaft ist eine Entwöhnungstherapie und die Bereitschaft ein Leben ohne Drogen beziehungsweise Alkohol zu führen. 

  • Wohnraum im Zeitrahmen von bis zu zwölf Monaten
  • täglich umfassendes Betreuungsangebot
  • sieben Einzelzimmer
  • sozialarbeiterische Unterstützung
  • Einzel- und Gruppengespräche
  • soziotherapeutische Maßnahmen
  • Kreativ- und Freizeitangebote
  • Rückfallprävention
  • Krisenintervention
  • Hilfe bei der Wohnungssuche
  • nach dem Auszug „Ambulant betreutes Wohnen“ (aufsuchende Begleitung)
  • Abstinenz erhalten
  • Therapieerfolge stabilisieren
  • (Wieder-)Einstieg in einen beruflichen und sozialen Alltag
  • Existenz sichern
  • Tagesstrukturierung
  • eigenständiges Wohnen
  • Selbstbehalt: Miete EUR 248,- und Kaution EUR 300,-
  • Leistungs- und Betreuungsvereinbarung
  • Teilnahme am wöchentlichen Gruppenabend
  • regelmäßige Alkomat-Kontrollen
  • Freizeitangebote
  • Mitarbeit im gemeinsamen Haushalt
  • Einhaltung der Hausordnung

Ambulant betreutes Wohnen (ABW)

Dieses Angebot zeichnet sich dadurch aus, dass wir Menschen zu Hause in ihrer Wohnung aufsuchen. Die Mitarbeiter*innen bieten sozialarbeiterische Unterstützung in allen Lebensbereichen, Vermittlung anderer Hilfsangebote, gemeinsames Üben von lebenspraktischen Fähigkeiten, Tagesstrukturierung sowie Suchtberatung und Krisenintervention.