Raus aus der Gewaltspirale

Ecuador: Kinder- und Frauenhaus

Der fünfjährige Anthony hat viele schreckliche Dinge sehen müssen. Sein Vater hat ihm, seinen zwei Schwestern und seiner Mutter sehr oft Gewalt angetan. Manchmal mussten sie mitten in der Nacht Hals über Kopf zu Nachbarn oder Verwandten flüchten.  Dennoch sah Anthonys Mutter keine Chance, wie sie alleine mit ihren Kindern durchkommen soll.

Als der Familienvater seine Frau krankenhausreif schlug, vermittelte man sie ins Frauenhaus Maria Amor.  Langsam heilen die körperlichen und seelischen Wunden und aus dem ernsten, schweigsamen Anthony wird ein lebensfrohes Kind.

Jährlich werden bis zu 200 Kinder mit ihren Müttern aufgenommen. Dort erhalten sie therapeutische Hilfe, Hausaufgabenunterstützung und ein liebevolles Zuhause.

Equadorianische Kinder sind auf einer grünen Wiese im Freien am Spielen. Sie strahlen große Freude dabei aus.
Integration und Schutz vor Gewalt in Ecuador

Hilfe und Ausbildung für Frauen und Kinder.

Die positive Entwicklung: Fast alle Kinder in Ecuador haben die Möglichkeit, zur Schule zu gehen. Bildung bringt auch die Chance mit sich, dass die Gewalt an Kindern abnimmt.

Marion Burger,
Projektverantwortliche

Kinder- und Frauenhaus "Maria Amor"