Filmvortrag und Gespräch: „Drug War in Ecuador“ – Gäste aus Ecuador berichten aus ihrer Heimat

Ein besonderer Abend widmet sich der aktuellen Situation in Ecuador: Mit der Vorführung der Dokumentation „Drug War in Ecuador“ und einem anschließenden Gespräch, an dem unter anderem einer der Hauptakteure des Films teilnimmt, ermöglicht die Caritas Auslandshilfe am Sonntag, 14. Juni im WirkRaum in Dornbirn einen unmittelbaren Einblick in die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen des Landes.

Ecuador galt einst als Insel des Friedens in Südamerika. Heute ist das Land Schauplatz von Bandengewalt und bürgerkriegsartigen Auseinandersetzungen zwischen Drogenkartellen und Militär geworden. Die Dokumentation „Drug War in Ecuador“, die am 14. Juni im WirkRaum zu sehen ist, zeigt eindrücklich die Auswirkungen des zunehmenden Drogenhandels und der damit verbundenen Gewalt. Sie beleuchtet Hintergründe, Zusammenhänge und persönliche Perspektiven von Betroffenen sowie Expert*innen und zeichnet ein differenziertes Bild der aktuellen Lage. Gleichzeitig werden auch die Bemühungen, die Gewalt einzudämmen, thematisiert.

Einblicke aus erster Hand

Im Anschluss an die Filmvorführung gibt P. Jose Antonio Maeso, einer der Hauptakteure des Films, Einblicke in seine Arbeit als Gefängnisseelsorger in einem der härtesten Brennpunkte Ecuadors. Blanca Pacheco (Leiterin des Frauenhauses der Stiftung Maria Amor in Cuenca), Ruth Rosero (Leiterin des Straßenkinderprojekts CENIT in Quito) und Gloria Guevara (Programmkoordinatorin der Caritas Ecuador) diskutieren die sichtbaren Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche, Frauen, Familien und Gemeinschaften in Ecuador, und stellen wirksame Friedens- und Schutzstrategien vor. Die Besucher*innen sind eingeladen, Fragen an die aus Ecuador angereisten Gäste zu stellen und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.

Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, internationale Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam über Ursachen sowie mögliche Lösungsansätze zu reflektieren. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.